Teil 1: Produktion und Montage

 

Bad Honnef. Die modernen Holz-Fertigbauunternehmen des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) sind Vorreiter für serielles Bauen. Sie bieten vielfältige Ausbildungswege von der Hausfertigung über die Planung bis hin zu IT, Logistik und Verwaltung. Die Unternehmen sind seit Jahrzehnten am Markt und viele von ihnen seit mehreren Generationen familiengeführt. Da das serielle Bauen im Trend liegt, bietet der Holz-Fertigbau jungen Menschen mit erfolgreicher Berufsausbildung ausgezeichnete Zukunftschancen.

 

Der Großteil der Fertighaus-Produktion findet in wettergeschützten Werkshallen statt. Entsprechend groß ist der Bedarf an Auszubildenden und Fachkräften in der computergestützten Fertigung. Typische Aufgabenbereiche sind der industrielle Holzbau und die Holzverarbeitung. Spannende Einblicke und Perspektiven bietet eine Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker oder zum Holzmechaniker. Daneben werden auch Zimmerer sowie Schreiner/Tischler für die Arbeit im Werk oder auch mal auf der Baustelle gesucht und ausgebildet.

 

Auf den Rohbau folgt der Ausbau des Hauses

So viele Arbeiten wie möglich werden beim Fertigbau bereits im Werk ausgeführt oder vorbereitet. Einiges findet aber auch vor Ort statt. Ausgebildet werden hierfür Ausbaufacharbeiter, Trockenbaumonteure und Dachdecker. Außerdem Spengler/Klempner/Blechner, Maler und Lackierer sowie Fliesen-, Platten- und Mosaikleger. „Die meisten Fertighäuser werden heute schlüsselfertig oder mit nur noch wenig ausstehenden Ausbauarbeiten übergeben“, erklärt BDF-Geschäftsführer Achim Hannott. Denn neben der Zeit mangele es vielen Bauherren auch am handwerklichen Know-how für aufwendigere Eigenleistungen. „Mit einem einzugsbereiten Fertighaus erhalten sie den Komfort und die Ausführungsqualität, die sie sich für ihr Eigenheim wünschen“, so Hannott.

 

Das gilt schließlich auch für die Haustechnik. Hierfür werden Anlagenmechaniker SHK (Sanität-, Heizungs- und Klimatechnik) sowie Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ausgebildet. Je nach Unternehmen können weitere spannende Ausbildungsberufe dazukommen, etwa Mechatroniker mit Aufgaben im Bereich der Haustechnik oder auch der werkseigenen Produktionsanlagen. „Der Holz-Fertigbau ist eine zukunftsorientierte Branche mit industriellen Abläufen sowie manchen Schnittstellen zwischen Handwerk und Industrie. Mit ihrem Arbeitseinsatz und ihrer Expertise in den verschiedenen Aufgabenbereichen leisten die Auszubildenden und Facharbeiter einen wichtigen Beitrag zum persönlichen Traumhaus jeder Baufamilie und zu jedem neuen Projekt im Bereich des seriellen Bauens“, schließt Hannott. BDF/FT

 

Bild 1: Auszubildende im Holz-Fertigbau erlangen wertvolle Kompetenzen zur industriellen Hausfertigung. Foto: BDF/Baufritz

 

Bild 2: So viele Arbeiten wie möglich werden beim Fertigbau bereits im Werk ausgeführt oder vorbereitet. Foto: BDF/WeberHaus



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