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15.06.2022
Mit dabei: die wohngesunden und nachhaltigen esb-PLUS Platten von elka

Internationaler Hochschulwettbewerb Solar Decathlon Europe

Nachhaltiges Wohnen und Leben in der Stadt – unter diesem Motto findet der renomierte Hochschulwettbewerb im Sommer 2022 erstmals in Deutschland statt. Die Stadt Wuppertal ist Gastgeberin des großen Finales und vom 10. bis 26. Juni 2022 können die visionären Ideen der 18 Teams aus 11 Ländern bewundert werden. Die Entwürfe der Hochschulen werden dabei als funktionsfähige Prototypen präsentiert – und vier der 18 Teams nutzen dabei esb-PLUS Platten der elka-Holzwerke aus Rheinland-Pfalz.

 

Wuppertal/Morbach. Das Wohnen in urbanen Umgebungen findet immer größeren Zulauf und das bei immer weniger freien Flächen. In diesem Spannungsfeld sind Ideen gefragt, selbst kleinste Baulücken können kreativ als Wohnraum genutzt werden oder vorhandene Stadthäuser durch Aufstockung in leichter Holzbauweise ihre Wohnfläche vervielfachen. Dabei sind die verwendeten Materialien von entscheidender Bedeutung. Sie müssen leicht sein, statische Anforderungen erfüllen, möglichst frei von Schadstoffen und gut wieder recyclebar sein. Der Carbon Footprint des Gebäudes soll am Ende des Tages so gering wie möglich sein, um dem Klimawandel Rechnung zu tragen.

 

Elka-Holzwerke aus Morbach in Rheinland-Pfalz haben mit der esb-PLUS Platte ein Produkt entwickelt, das die Ansprüche an wohngesundes und nachhaltiges Bauen perfekt erfüllt. Die innovative Eigenentwicklung wird nur aus regionalem Frischholz gepresst, das größtenteils im heimischen Sägewerk anfällt. Das Familenunternehmen ist in der Branche als Ökopionier bekannt und so haben sich vier der 18 Teams entschieden, esb-PLUS Platten in ihren Prototypen zu verwenden.

 

Das Team X4S der Hochschule Biberach

„Extension for Sustainability“ ist das Motto des interdisziplinären Teams aus den Studiengängen Architektur, Projektmanagement, Holzbau, Bau- und Energieingenieurwesen der für Bauberufe höchst renommierten Hochschule Biberach aus Oberschwaben. „Team X4S“ steht somit auf den Shirts der Studierenden, denn „Aufstocken für mehr Nachhaltigkeit“ haben sie sich zur Aufgabe gemacht. In zehn Disziplinen stellen sie sich im Juni der Jury: Architektur, Gebäudetechnik und Bauphysik, Energieperformance, Realisierbarkeit und sozial-ökonomischer Kontext, Kommunikation und Bildung, Nachhaltigkeit, Komfort, Funktion, urbane Mobilität sowie Innovation sind deren Kriterien, die die Juroren auf Herz und Nieren abprüfen.

 

Ihr Objekt ist das Café Ada, ein Multikulti-Treff im Wuppertaler Stadtteil Mirke. Das Vorhaben, das das Team in zwei Coronajahren unter erschwerten Bedingungen Schritt für Schritt entwickelt hat, ist ambitioniert: In Holzbauweise planen sie den zweistöckigen Flachdachbau vierfach aufzustocken und sein Areal zu einem Muster für nachhaltiges urbanes Leben und Arbeiten zu gestalten. Von zeitgemäßer Architektur über nachhaltige Baumaterialien, effektiven Brandschutz, solide Statik, innovative Dämmung, smarte Energieversorgung bis hin zum Flachdach, das im Fall von Starkregen als Retensionsbecken fungiert, ist das Projekt detailliert durchdacht.

 

Der Teambeitrag nimmt den städtebaulichen Trend auf, in Quartieren soziale Themen mit technischen und städtebaulichen unter einen Hut zu bekommen: Bestehendes nutzen, erweitern und aufstocken sowie mehr Lebensraum auf Flächen durch Nachverdichtung schaffen. So sieht das Team der Hochschule Biberach weniger Wohnfläche pro Person vor, andererseits mehr Gemeinschaftsflächen wie Co-Working-Zonen oder einen Dachgarten. Ein Mobility-Hub auf dem 1000-Quadratmeter-Areal soll nachhaltige intermodale Mobilität ermöglichen mit Sharing-Modellen oder Ladestationen.

 

Quasi-Emissionsfreiheit und Umweltzertifizierungen der elka-Produkte haben das Team der Hochschule Biberach sofort überzeugt

Auch die technisch-baulichen Details der Planung bestechen: „PV-Module auf dem Dach und an den Fassaden, die gleichzeitige Verwendung von Gleich- und Wechselstrom, Holzfaserdämmung in den Wänden, Split im Boden als Dämmung für Wärme und Trittschall und vieles mehr bescheren dem neuen Café Ada Passivhausstandard“, erläutert Professor Andreas Gerber von den Energieingenieuren, der das Team berät.

 

Die Reise nach Wuppertal wird aufwändig. Denn die Wettbewerbsaufgabe für das Team besteht darin, ein Stockwerk des Projektes in Wuppertal funktionstüchtig vorzustellen. In den letzten Monaten haben die Studierenden daher mehr gewerkelt als geforscht: Sie haben die Etage vorgefertigt, so dass Wände, Böden, Decken, Haustechnik und recycelte Möbel in Modulen noch im Mai auf mehreren Lastwagen ins Bergische Land kommen, dort aufgebaut und installiert und im Juni von der Jury begutachtet werden können.

 

„Das Beste ist, dass wir alles selber bauen – vom Bett über die Wände bis zur Dachabdichtung“, sagt Projektleiterin, Masterstudentin Lena Frühschütz, und spricht von einem „enormen Teamgeist und -erlebnis“, das die verschiedenen Studiengänge unter dem Dach des neuen Café Ada vereint. Ganz ohne Unterstützung von außen kommt das Team bei dieser Mammutaufgabe allerdings nicht aus. Auch Sponsoren hat es sich gesucht: Die elka-Holzwerke haben ihre esb PLUS Platten für die Einhausungen der Technikmodule beigesteuert sowie ihre Naturholzplatten vita für Leiterträger.

 

Quasi-Emissionsfreiheit und Umweltzertifizierungen der elka-Produkte hätten das Team sofort überzeugt: „Außerdem sind sie dünn und dadurch leichter, weil es bei Transport auf jedes Kilogramm und jeden Zentimeter ankommt“, so Frühschütz. Die Zusammenarbeit hätte perfekt funktioniert, ergänzt sie: „Total unkompliziert und freundlich war der Kontakt, schnell und immer passend zu unseren Abläufen kamen die Lieferungen.“ Vorfreude und Spannung beim Team sind nun also groß. Bei der Prämierung am 24. Juni wird sich zeigen, ob dieses Muster mit Wert der Studierenden aus Biberach auch ein Muster mit Preis werden darf.

 

 

Bild 1: Das Teams X4S der Hochschule Biberach (Bild © Johannes Riedel)

 

Bild 2: Das Team X4S setzt die esb-Platten für die Einhausung des Technikmoduls ein (Bild © Johannes Riedel)

 

Bild 3: Das Team X4S setzt die esb-Platten für die Einhausung des Technikmoduls ein (Bild © Team X4S)

 

Bild 4: esb-Platten bestehen aus frischem Holz, man riecht den Unterschied (Bild © Johannes Riedel)

 

Bild 5: Der Wettbewerbsentwurf des Teams X4S der Hochschule Biberach: Das Café Ada ist ein Multikulti-Treff im Wuppertaler Stadtteil Mirke. (Animation) (Bild © Johannes Riedel)



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