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Wirtschaftliche Lage der deutschen Fertigbauindustrie: 2017

Der moderne Holz-Fertigbau bleibt in der Erfolgsspur. Auch in diesem Jahr entwickelte sich die Bauweise erfolgreicher als der Gesamtmarkt: In ihrem Kerngeschäft, den Ein- und Zweifamilienhäusern, steigerte die Fertighausbranche ihren Marktanteil auf das Rekordniveau von 19,7 Prozent. Dass nunmehr jede fünfte Baugenehmigung auf ein Fertighaus entfällt, erhöht den Stellenwert des Fertigbaus als bedeutender Partner für den gesamten Bau- und Zuliefersektor.

Insgesamt wurden in Deutschland von Januar bis September 2017 – so weit reicht die amtliche Statistik – 15.308 neue Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise genehmigt. Das waren 8,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Gesamtmarkt verzeichnete dagegen einen Rückgang um 5,1 Prozent auf 77.519 Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser. Hieraus ergibt sich der deutschlandweite Marktanteil von 19,7 Prozent. Am beliebtesten ist die Fertigbauweise traditionell im Süden und Südwesten der Bundesrepublik. Im Vergleich der Flächenländer erreichte einmal mehr Baden-Württemberg den höchsten Marktanteil (33,2 Prozent), gefolgt von Hessen (29,0 Prozent) und Rheinland-Pfalz (26,0 Prozent). Auch Bayern liegt mit einer Fertigbauquote von 21,6 Prozent oberhalb der 20-Prozent-Marke. Zudem thront das flächengrößte deutsche Bundesland bei den absoluten Baugenehmigungszahlen an der Spitze. In den ersten neun Monaten 2017 wurden hier 3.905 neue Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise genehmigt.

Die wichtigste Zielgruppe für die BDF-Unternehmen sind Paare und junge Familien mit Kindern. Zwei Drittel der Kunden sind zwischen 30 und 50 Jahren alt. Immerhin jeder fünfte Bauherr ist älter als 50 Jahre.

Bereits 86 Prozent der von BDF-Unternehmen gebauten Häuser werden als besonders energieeffiziente und förderfähige KfW-Effizienzhäuser errichtet. Eine wichtige Komponente bei der technischen Gebäudeausstattung (TGA) ist die Wärmepumpe. 81 Prozent der neu gebauten BDF-Häuser besitzen eine solche. 18 Prozent der Häuser verfügen zudem bereits über eine Smart-Home-Funktionalität und schon 10 Prozent besitzen einen dezentralen Energiespeicher.