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Wirtschaftliche Lage der deutschen Fertigbauindustrie: 2009

Die deutschen Holz-Fertigbauunternehmen können sich in Zeiten der Krise und dramatisch rückläufiger Baugenehmigungszahlen im Eigenheimbau (-6,6 Prozent in den ersten 7 Monaten des Jahres) recht gut behaupten. So erwarten die 45 Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) nach einem schwachen Vorjahr für das Jahr 2009 sowohl steigende Umsätze als auch eine höhere Zahl an gebauten Häusern. BDF-Präsident Detlef Bühmann: "Unsere aktuelle Herbstumfrage lässt einen Umsatzanstieg von 4,6 Prozent für dieses Jahr erwarten. Die Anzahl der gebauten Häuser wird sogar um 7,6 Prozent zulegen." Der Umsatz lag 2008 bei rund 1,1 Mrd. €, die Unternehmen bauten im vergangenen Jahr etwa 6.500 Häuser.

Die positiven Zahlen für 2009 lassen sich in erster Linie mit der energiesparenden Bauweise der Fertighausunternehmen erklären. Die hervorragenden Dämmeigenschaften von Holz führen dazu, dass sämtliche Häuser der BDF-Unternehmen Effizienzhäuser sind. "Dies erkennen immer mehr Bauherren", so Bühmann. Besonders hoch ist der Marktanteil der Fertigbauweise in Baden-Württemberg, wo mittlerweile jedes 4. neu gebaute Familienheim ein Fertighaus ist. Aktuell liegt der Marktanteil hier bei 23,7 Prozent, was gleichauf mit Rheinland-Pfalz in Deutschland der Spitzenplatz ist.

Insgesamt sind die Rahmenbedingungen für den Neubau in Deutschland derzeit gut. Das historisch niedrige Zinsniveau und die auf Sicht wieder steigenden Energiepreise werden wieder vermehrt Familien in Wohneigentum investieren lassen. Denn im Vergleich zu anderen Anlageformen stellt Wohneigentum eine dauerhafte und verlässliche Wertanlage dar. Die positive Grundstimmung der Fertighausindustrie spiegelt sich auch in der Herbstumfrage des Verbandes wider, wonach rund 90 Prozent der Unternehmen von einer gleichbleibenden oder sogar besseren Marktentwicklung ausgehen. "Die Fertigungsanlagen sind heute bereits für das nächste halbe Jahr ausgelastet", so Bühmann.

Oktober 2009

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