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Fertighaus

Fördermittel des Bundes

Für den Kauf oder Neubau einer Immobilie und für bestimmte Modernisierungsmaßnahmen stehen folgende Fördermittel des Bundes zur Verfügung:

KfW-Förderprogramme
Derzeit ist für Bauherren die KfW-Förderbank (KfW) die wichtigste Anlaufstelle in Sachen Bundesfördermittel. Die wohnwirtschaftlichen Förderprogramme der KfW stellen auch für Neubauvorhaben zinsgünstige Darlehen von bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit bereit. Außerdem können Mittel zur Modernisierung von selbst genutztem oder vermietetem Wohneigentum beantragt werden.

Besonders wichtig sind die aktuell von der KfW angebotenen Programme für energieeffizientes Bauen. Kredite von bis zu 100.000 Euro pro Wohneinheit stellt die KfW in ihrem Programm "Energieeffizient Bauen" bereit. Zusätzlich werden auch direkte Tilgungszuschüsse für die neuen Förderstufen "Effizienzhaus 55", "Effizienzhaus 40" und "Effizienzhaus 40 Plus" angeboten, die bis zu 15.000 Euro betragen können. Einzelheiten findet man unter www.kfw.de.

BAFA-Marktanreizprogramm
Ein weiteres Programm hält das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bereit. Es betrifft die Errichtung von Solarkollektoren z.B. zur Warmwasserbereitung und/oder Raumheizung und die Errichtung oder Erweiterung von Biomasseanlagen. Bei Solarkollektoranlagen wird ein Zuschuss gezahlt, der sich nach der Quadratmeterzahl der Bruttokollektorfläche richtet. Der Zuschuss für Biomasseanlagen richtet sich nach der Anlagenart und der Nennwärmeleistung.
Weitere Informationen zu den Themen:
Förderung von Solarkollektoranlagen
Förderung von Biomasseanlagen

Vor-Ort-Beratung
Aus dem gleichen Hause stammt die "Vor-Ort-Beratung". Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert über dieses Programm eine Energieberatung in Wohngebäuden vor Ort. Für eine Energiesparberatung durch einen fachkundigen Berater kann je nach Größe beziehungsweise Zahl der Wohneinheiten ein Zuschuss beantragt werden. Gegenstand der Beratung sind Wohngebäude, die sich im Bundesgebiet befinden. Voraussetzung ist, dass der Bauantrag oder die Bauanzeige bis zum 31. Januar 2002 gestellt bzw. erstattet worden ist und der umbaute Raum des Gebäudes seitdem nicht zu mehr als 50 Prozent verändert wurde. Die Gebäude müssen ursprünglich als Wohngebäude geplant und errichtet worden sein oder nach ihrer Zweckbestimmung überwiegend dem Wohnen dienen. Antragsberechtigt sind unter anderem Gebäude- und Wohnungseigentümer sowie Mieter. Die Beratung muss sich auf das gesamte Gebäude erstrecken.
Weitere Informationen zu den Themen:
"Vor-Ort-Beratung"
Richtlinien 2014: "Vor-Ort-Beratung"

Eigenheimzulage
Eine weitere allgemeine Förderungsmöglichkeit war bis Jahresbeginn 2006 die vom Bund erbrachte Eigenheimzulage. Sie wurde am 1. Januar 2006 abgeschafft. Wer bereits nach geltendem Recht Eigenheimzulage erhält, dem wird diese auch weiterhin bis zum Ende des Förderzeitraums gewährt. Von der Abschaffung ebenfalls nicht betroffen sind Bauherren, die vor dem 1. Januar 2006 mit der Herstellung begonnen haben und Erwerber, die vor dem 1. Januar 2006 den notariellen Kaufvertrag abgeschlossen haben oder einer Genossenschaft beigetreten sind. Auch sie haben noch Anspruch auf Eigenheimzulage nach den bisherigen Regelungen des Eigenheimzulagengesetzes, und zwar über den gesamten Förderzeitraum von acht Jahren.

Vermögenswirksame Leistungen & Co.
Last but not least zu nennen sind noch die vermögenswirksamen Leistungen sowie die Wohnungsbauprämien, die Bausparern innerhalb festgelegter Einkommensgrenzen gewährt werden. Die Inanspruchnahme lohnt sich, da sich auch kleine Beträge auf Dauer gesehen zu größeren Summen addieren.

Förderung für Stromerzeuger
Betreiber von Stromerzeugungsanlagen können nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Förderungen erhalten. Das EEG regelt die Abnahme und die Vergütung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen und aus Grubengas. Darunter fallen Wasserkraft, Deponie-, Gruben- und Klärgas, Biomasse, Geothermie, Windkraft und Photovoltaikanlagen. Informationen gibt es bei dem zuständigen Energieversorgungsunternehmen oder Netzbetreiber und unter www.erneuerbare-energien.de

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