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Fertighaus von Gussek

Bauüberwachung

Bauüberwachung beginnt im Werk
Die Bauüberwachung im Fertigbau beginnt nicht erst auf der Baustelle. Schon in den Produktionshallen greift das brancheneigene Qualitätssicherungssystem im Rahmen der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF). Die Herstellung wird dort zweimal jährlich von Experten kontrolliert. Die abgeprüften Kriterien gehen über die für Bauprodukte und den Holzhausbau vorgeschriebenen hinaus. Das Überwachungsprotokoll wird in der QDF-Geschäftsstelle ausgewertet und archiviert. Eine beanstandungsfreie Kontrolle ist Voraussetzung für die Vergabe des Gütesiegels. Die Produktionsüberwachung hat innerhalb der Qualitätsgemeinschaft einen hohen Stellenwert. Sie sichert, dass die Bauteile das Werksgelände nur qualitätsgesichert verlassen.

Bauleiter sind Montage- und Ausbau-Experten
Der Bauleiter übernimmt eine verantwortungsvolle Aufgabe. Er ist das Scharnier zwischen dem Hersteller und den Bauherren. Strafrechtlich haftet er persönlich, zivilrechtlich sein Arbeitgeber. Die Hersteller setzen als Bauleiter nur qualifiziertes Fachpersonal ein, in der Regel Ingenieure, Techniker oder Handwerksmeister. Die brancheneigene Weiterbildungsakademie des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) bietet Schulungen und Seminare für Bauleiter an. Dort können sie sich unter anderem vom TÜV zum "Bauleiter Fertigbau (TÜV)" zertifizieren lassen. Voraussetzung ist, dass sie ein Seminar besucht und eine die Abschlussprüfung bestanden haben.

Der Bauleiter koordiniert den Hausaufbau und den schlüsselfertigen Ausbau. Er ist zuständig für alle Fragen, die den Hausbau auf der Baustelle betreffen - auch wenn er persönlich nicht ständig dort präsent ist. Sein "Mann vor Ort" ist der Polier, der Vorarbeiter. Dieser überwacht alle Arbeitsschritte und die Einhaltung des Zeitplans. Das Handy ist das wichtigste Utensil für Bauleiter. Sie stimmen die Handwerkertrupps und Montagekolonnen zeitlich aufeinander ab und halten Kontakt zu den Bauherren.

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