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09.11.2017

BDF fordert mögliche Jamaika-Koalition zu mehr Engagement für den Wohnbau auf

Bad Honnef/Berlin. Aus Sicht des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) darf bei weiteren Gesprächen zur Regierungsbildung der Jamaika-Koalition das Thema Wohnbau nicht aus dem Blickfeld geraten. Der Verband macht darauf aufmerksam, dass keine andere OECD-Nation so wenige öffentliche Mittel in der Wohneigentumsförderung einsetzt wie Deutschland. Hier müsse bei den Koalitionsverhandlungen die Trendwende eingeleitet werden, will man die drängenden Probleme im Wohnungsbau in Deutschland lösen.

Bisher haben sich CDU, CSU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen darauf verständigt, steuerliche Anreize für den Wohnungsbau zu setzen, zum Beispiel mit Hilfe eines Baukindergeldes, Senkungen der Grunderwerbssteuer oder besseren Abschreibungsmöglichkeiten bei energetischen Sanierungen. Diese und weitere Anreize müssen mit Nachdruck vorangetrieben werden, um dem Bedarf an Wohnraum in Deutschland gerecht zu werden, fordert der BDF. Es sei schließlich bekannt, welche Vorteile Wohneigentum biete - beispielsweise als Teil der privaten Altersvorsorge. Die Senkung und Vereinheitlichung der Grunderwerbssteuer sei ein erster wichtiger Schritt.

Gleichzeitig müsse sichergestellt werden, dass mehr Bedarf beim Bauen nicht zu einer Vernachlässigung der Ziele beim Klimaschutz und bei der Energieeffizienz führt. Gerade dem Gebäudesektor kommt bei der Einhaltung der Klimaziele eine Schlüsselrolle zu. Um spürbar mehr Energieeffizienz im Gebäudesektor zu erreichen, brauche es steuerliche Förderungen bei der energetischen Gebäudesanierung. Neubauten mit hoher Energieeffizienz, wie moderne Holz-Fertighäuser, müssten weiterhin besonders gefördert werden.

Weitere Informationen unter www.fertighauswelt.de und www.fertigbau.de.

Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.
Tel. 02224 / 9377 -19
c.windscheif@fertigbau.de

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